Eigentlich wollte ich mich davor drücken…

aber eine nette Dame aus dem Zeitschriftenvertrieb überzeugte/überredete mich schnell, es doch einmal mit diesem Heft hier zu versuchen…

Heute ist es gekommen. Mit 66 zauberhaften weihnachtlichen Stickern, Gewinnspiel, vielen kniffeligen Rätseln, einem köstlichen Rezept für Bratäpfel à la Lillifee…

Heft 12/2006 gibt’s nun auch bei uns für € 2,95

Rufus Beck präsentiert…

… Kindergeschichten für kleine und für große Leute.

Jeder von uns kennt Geschichten, die ihn als Kind beeindruckt haben, weil sie so spannend, phantasievoll oder komisch waren, dass wir bis heute daran denken. Doch andere Erzählungen, Märchen, Fabeln, Reime hätten uns vielleicht noch mehr gefallen – wenn es sie schon gegeben hätte.
Rufus Beck hat Schriftsteller gebeten, nachzuholen, was ihnen damals vorenthalten wurde: Sie haben Geschichten geschrieben, die sie selber gern gelesen hätten oder die sie für ihre eigenen Kinder erfunden haben.
Sie erzählen von Prinzessin Schmutzbrillchen, den Abenteuern Jewgenij Kralldenschuhs oder davon, was Monika Montag Mittwochmorgens alles treibt. Die kleine Hex bekommt Besuch vom dicken Heinz, Detektiv Smutnys sucht den Schatz der Theodora, und der Hut von Tante Frieda fliegt bis nach Paris.
So ist ein Buch für Kinder und das Kind in jedem von uns entstanden, mit ernsten und heiteren, nachdenklichen und absurden, nie jedoch langweiligen Geschichten zum Vorlesen und Zuhören, aber auch zum Selberlesen, zum Sich-darin-Versenken.

Mit Geschichten von Jens Sparschuh, Jan Böttcher, Rocko Schamoni, Marlene Streeruwitz, Durs Grünbein, Georg Oswald und vielen anderen.

Rufus Beck (Hrsg.)
Geschichten für uns Kinder
Rowohlt Verlag
€ 16,90

Gestern waren wir hier:

Bei der Verleihung des Gustav-Heinemann-Friedenspreises an Dolf Verroen (in der Mitte, ich wollte erst schreiben, mit Brille…) und seinen Übersetzer Rolf Erdorf für das Buch »Wie schön weiß ich bin«.

Nicht nur diesen Preis erhielt Dolf Verroen für seine sicherlich sehr nahegehende und nachdenkenswerte Geschichte über Maria und ihren Sklaven, bereits im Oktober bekam er den Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis in der Kategorie Jugendbuch verliehen.

Maria feiert ihren zwölften Geburtstag mit vielen schönen Geschenken. Die größte Überraschung wird in einer silbernen Terrine auf den Tisch getragen und Marias Papa hebt selbst den Deckel herunter: Es ist ein Menschlein. Ein kleiner schwarzer Junge, Marias erster eigener Sklave!

Dolf Verroen erzählt aus der Perspektive eines Mädchens vom Alltag auf einer Teeplantage. Ihren kindlich-naiven Gedanken folgend hören wir von Marias Jungmädchen-Träumen. Mit großer Selbstverständlichkeit findet sie sich in die Rolle der rechtmäßigen Besitzerin eines Sklaven, den sie behandelt wie man Sklaven behandelt, den sie verachtet, schlägt, beschimpft, verkauft.

Dolf Verroen
Wie schön weiß ich bin
Peter Hammer Verlag
€ 12,00

Da!

Gestern nachmittag kam sie dann. Schmitzkatze, unsere erste eigene Kundenzeitung, auf die wir zugegebenermaßen ziemlich stolz sind. Von der allerersten Idee bis zur fertigen Zeitung sind immerhin ein paar Jahre vergangen.

Für alle, die sich ihr Exemplar noch nicht abgeholt haben, hier ein kleiner Einblick:

Auch Mechthild freute sich über das erste Paket…

Klar, dass die erste Ausgabe gebührend gefeiert werden musste!

Neben vielen, vielen persönlichen Buchempfehlungen gibt’s auf ganzen 48 Seiten, Hörbuchempfehlungen von Gereon Buchholz, einen Einblick in unsere Schulbuchtätigkeiten, Daniela berichtet, wie es ihr als Auszubildende bei uns (er)geht (gut natürlich…), Mechthild und Anika bedauern ein wenig, dass der wunderschöne Garten hinter der Buchhandlung verschwinden musste, Bart Moeyaert und Wolfgang Hufschmidt beantworten unsere 12-Bücher-Fragen, beide haben nämlich sechs Brüder…, und, und, und.

Jetzt einfach kostenlos bei uns abholen. Über Resonanz, gleich welcher Art, würden wir uns sehr freuen, soll es ja nicht bei Nummer 1 bleiben.

Geduld…

… war noch nie meine Stärke :-)

Eigentlich schon seit Jahren mental in der Planung, soll sie heute kommen. Da kommt es auf Stunden oder Minuten natürlich nicht an. Ein wenig hibbelig bin ich trotzdem und ich denke mal, nicht nur ich…

Was wir lesen

In einem Wort: Gänsehaut…

Ich bin, so dachte ich damals noch, zu früh geboren worden. Zu früh am Morgen. In Gebärdensprache berichtete ich Javier davon. Es ist besser, wenn du abends geboren wirst, dann kannst du hören und sprechen. Morgens wirst du taub geboren und kannst nicht sprechen, mittags kannst du nur hören und wenn du abends geboren wirst, dann kannst du alles.

»Die stille See« von Jeroen van Haele ist ein ganz kleines, stilles, nachdenklich stimmendes Buch.
Erzählt wird die Geschichte von dem gehörlosen Emilio, der in dem älteren Nachbarn Javier einen echten Freund und auch Vaterersatz findet. Dieser versteht Emilio auch ohne Worte, im Gegensatz zu seinem eigenen Vater, der sich über die Taubheit und die schlechte Aussprache seines Sohnes auch noch lustig macht.
Javier bringt Emilio bei, das Rauschen des Meeres zu hören und als Javier stirbt, ist Emilio in der Lage alleine zurechtzukommen und für sich selbsteinzustehen, denn in seinem Herzen spricht Javier stets zu ihm und macht ihm Mut.

Auch die kleinen, feinen Zeichnungen von Sabien Clement tragen sicherlich zu der Besonderheit dieses Buches bei.

Jeroen van Haele
Die stille See
Mit Zeichnungen von Sabien Clement
78 Seiten
Bloomsbury Verlag
€ 9,90

Hier geht’s zur Übersicht der bisher gelesenen Bücher…

Pop-up-Aschenputtel

Ein entzückendes neues Bilderbuch, das so kitschig, sorry, niedlich ist, dass es schon wieder ziemlich herzallerliebst ist (so oder so ähnlich…).

»Aschenputtel« als Pop-up-Bilderbuch:

Aschenputtel
Ein Pop-up-Bilderbuch von Phillida Gili
Bloomsbury Verlag
€ 14,90

Was wir lesen

Ahmet Zappa, Sohn des 1993 verstorbenen Frank Zappa hat ein Kinderbuch geschrieben. Gut. Und? Es ist nett, aber so richtig. Und witzig ist es auch :-)

Die Monsterakten beginnen ziemlich wirr, Minerva und ihr kleiner Bruder Max sind in einem Vogelkäfig gefangen, ihnen gegenüber hängt ihr Vater in einem ebensolchen. Plötzlich bebt und brodelt es, der Schnurgel hat sein Schläfchen beendet…

Dann allerdings wird die Vorgeschichte nachgeholt. Minerva und Max finden durch Zufall eine geheime Kammer hinter ihrem Kamin, nicht genug damit, dass Minerva von einem sprechenden Buch namens Monstroklopädia gebissen wird und ihre Hand auf die Größe einer Wassermelone anschwillt, nein… Ihr Vater beichtet auch noch, dass er Monsterminator von Beruf ist, er also Personen hilft, die Probleme mit Monsterbefall haben.

Natürlich müssen die Geschwister versprechen, ihre Finger von der Monstroklopädia und der Täuscher-Trix-Truhe zu lassen, aber wie das manchmal eben so ist, die beiden halten sich natürlich nicht an die Bitte ihres Vaters. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf…

Ahmet Zappa hat höchstpersönlich diese furchterregenden Monster gezeichnet:

Außerdem wird das Buch bevölkert von vielen niedlichen Gestalten…

… und die Geschichte dokumentiert mit so manch merkwürdigen Fotografien:

Außerdem enthalten: die wichtigsten Abwehrrezepte, zum leichten Nachkochen.

Ahmet Zappa
Die fabelhaften Monsterakten der furchtlosen Minerva McFearless
Ravensburger Verlag
ab 10
€ 14,95

Eine kostenlose Leseprobe könnt ihr euch bei uns abholen…

Und etwas zu gewinnen gäbe es rein theoretisch hier…
(Läuft nur anscheinend noch nicht, vielleicht einfach später noch einmal versuchen.)

Hier geht’s zur Übersicht der bisher gelesenen Bücher…